Ein Abenteuer beginnt

Bist Du schon einmal auferstanden? Kennst Du jemanden, dem das passiert ist? Der sich womöglich sogar wissentlich auf eine Nahtoderfahrung eingelassen hat?

Falls ja, freue ich mich auf Kommentare.
Nein?

Ich auch nicht.

Aber ein kleines bisschen erinnert mich die Situation, in der ich mich befinde daran. Krisenfeste Branche (jedenfalls während Corona), sicherer Job mit reichlich zu tun, 30 Tage Urlaub – all das habe ich ab dem 1.7.2022 nicht mehr. Und womit genau es weiter geht ist noch nicht klar. Außer, dass ich fest davon ausgehe und daran glaube, dass es keine Intensivstation brauchen wird um mein „Jobleben“ wiederzubeleben.

Erstmal ist eines sicher: wir fahren morgen nach Kroatien. In mehreren Etappen, Zwischenstopps in Prag, Wien und am Balaton sind geplant. Dort werden wir dann für drei Wochen segeln. Zusammen mit Freunden, die wie wir auch Eltern sind.

Zusammen mit drei Kleinkindern (4, 3 und 2 Jahre) werden wir also drei Wochen an Bord einer 41-Fuß Yacht verbringen. Und dort frühstücken, segeln, schwimmen, kochen und schlafen.

Darüber berichten wir die nächsten paar Wochen hier und auf Twitter und Insta.

DIY time – das Hochbett

Die Corona Lockdowns sind schnell bekannt geworden für erhöhte Heimwerkeraktivitäten.

So auch bei uns zu Hause. Ein Hochbett war schon länger eine Idee – dann war es soweit und der folgende Artikel hat letzten Endes den Anstoß gegeben.

Eine super Idee, eine klasse Beschreibung, die Inspiration ist geglückt – vielen Dank dafür!

Die Bauanleitung – siehe Butterflyfish Blog

Ein paar wenige Ergänzungen meinerseits zu der „Bauanleitung“ im Butterflyfish Blog:

Eure sportliche Timeline von ein paar Tagen habe ich mit ca. 6 Wochen Umsetzungszeit deutlich gerissen. Warum so viel? Da war zum einen die Lieferzeit von Holz Possling: Während der Pandemie länger. Als dann allerdings mit 18-Tonner vor unserer Haustür die Balken mit dem Bord-Kran abgeladen wurden und unser damals 3 Jahre alter Sohn zuschauen durfte war das schon großartig.
Der jedoch größte Zeitfaktor: Die Balken habe ich mit einer Wachslasur behandelt – und daher vorher auch alle einzeln von allen Seiten abgeschliffen. Das Ergebnis hat sich aus meiner Sicht gelohnt – aber es hat eine Menge länger gedauert.

Ob die Balken wirklich so einen großen Querschnitt haben müssen sei mal dahingestellt. In der angegeben Dimensionierung (10×12 cm und 8×10 cm) scheint das jedenfall eine sehr stabile Konstruktion zu geben.

Mit Torx-Schrauben – sowohl fuer die Wandbefestigung als auch für das Verschrauben der einzelnen Holzteile habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht.

Was mir jetzt ganz am Ende noch fehlt ist eine Beleuchtung, die schön „unsichtbar“ den Raum unter dem Hochbett ausleuchtet.

DIY time – das Karton-Auto

Inzwischen wissen wir alle, was ein Lockdown ist… Hier eine Idee für ca. 2-3 Jahre alte Kinder. Kartons sollten ja – eben genau wegen des Lockdowns und reichlich online shopping – ausreichend zur Verfügung stehen…

Wir nutzen hier einen Karton mit den Maßen 26 x 35 x 59 cm (ca.)

Die benötigten Utensilien sind schnell erklärt:

Dicke Stifte, eine Schere und ein Cutter. Zur Not reicht ein Stift und tut es auch eines der beiden Schneidewerkzeuge alleine.

Als erstes kommt auf die Seiten jeweils eine Tür und zwei Räder. So sieht man schon mal ziemlich genau, was hier entstehen soll.

Als nächstes kommen die zwei wesentlichen Bauteile des Autos auf die beiden Deckelhälften: das Lenkrad und das Dashboard.

Die gestrichelten roten Linien sind dabei zum Ausschneiden, die gepunkteten roten Linien zum leichten Einschneiden bzw. anritzen, damit hier später leichter eingeklappt werden kann.

Also: rot gestrichelt jetzt ausschneiden!

Die grüne Linie kann ebenfalls leicht eingeritzt werden, hier entlang wird das Armaturenbrett geklappt, wie man im nächsten Bild gut sieht.

An den vier roten Strichen an den beiden langen, jetzt unteren Kanten einschneiden. Hier wird das Armeturenbrett später aufgesteckt.

Anschließend noch das Lenkrad ausschneiden – den restlichen Karton benötigst Du nicht.

Jetzt kommt der vermutlich schwierigste Teil, die Motorhaube 🙂

Im Bild sieht man die Vorarbeit, das Einritzen entlang der zwei rot gepunkteten Linien – als nächstes kommt der vordere kurze Deckel mit ein wenig Uhu einfach drauf.

Hier im Bild sieht man noch zwei Kartonreste, die als Klammern gut waren, bis der Kleber fest war.

In das Lenkrad kommt in der Mitte ein Loch rein. Mit einem kleinen Stück Gaffer-Tape hält es besonders lang. Dann einfach mit einer Musterbeutelklammer am Armaturenbrett fest stecken.

Jetzt noch ein paar Details nach Wunsch aufmalen, die Türen aufschneiden…

…und die Fahrt kann losgehen!

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